{"id":307,"date":"2020-06-07T09:09:41","date_gmt":"2020-06-07T07:09:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pietist.de\/?p=307"},"modified":"2020-06-07T09:09:41","modified_gmt":"2020-06-07T07:09:41","slug":"puenktlich-zu-trinitatis-ist-gott-ein-dreieck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pietist.de\/?p=307","title":{"rendered":"P\u00fcnktlich zu Trinitatis \u2013 Ist Gott ein Dreieck?"},"content":{"rendered":"\n<p>Das rechtwinklige Dreieck als Symbol f\u00fcr die Dreieinigkeit Gottes ist allgegenw\u00e4rtig. Jeder hat es schon mal gesehen und vielen nutzen es auch gerne als Bild in Glaubenskursen. Was gemeinhin oft vergessen wird: Bis ins sp\u00e4te Mittelalter war es ausgesprochen ungew\u00f6hnlich das Geheimnis Gottes derart darzustellen. Hintergrund war der Gebrauch des Dreiecks seitens der Manich\u00e4er als religi\u00f6ses Symbol. Noch \u00e4lter ist die Vorstellung des Plutarch, der die Dreiheit von Osiris, Horus und Isis damit zu verdeutlichen suchte. Das alles war f\u00fcr den nordafrikanischen Bischof Augustinus wohl Grund genug, die Darstellung Gottes als Dreieck als ein Zeichen der Gnostiker zu identifizieren, ja, es als ein \u201eHirngespinst\u201c zu nennen. Erst im Anschluss an das Mittelalter \u2013 als man die Manich\u00e4er nur noch vom H\u00f6rensagen kannte, gewann das Dreieck in den Kirchen wieder neues Interesse.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>Victor H. Elbern, Die Dreifaltigkeitsminiatur im Book of Durrow. Eine Studie zur unfig\u00fcrlichen Ikonographie im fr\u00fchen Mittelalter, in: Wallraf-Richartz-Jahrbuch, 17 (1955), 7-42.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das rechtwinklige Dreieck als Symbol f\u00fcr die Dreieinigkeit Gottes ist allgegenw\u00e4rtig. Jeder hat es schon mal gesehen und vielen nutzen es auch gerne als Bild in Glaubenskursen. Was gemeinhin oft vergessen wird: Bis ins sp\u00e4te Mittelalter war es ausgesprochen ungew\u00f6hnlich das Geheimnis Gottes derart darzustellen. Hintergrund war der Gebrauch des Dreiecks seitens der Manich\u00e4er als [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":308,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.pietist.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/307"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.pietist.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.pietist.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pietist.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pietist.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=307"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.pietist.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/307\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":309,"href":"https:\/\/www.pietist.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/307\/revisions\/309"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pietist.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/308"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.pietist.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=307"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pietist.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=307"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pietist.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=307"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}